Mathematisch-naturwissenschaftliches Profil

Mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 hat das THG eine Klasse mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt eingerichtet. Damit wird dem sich seit geraumer Zeit abzeichnenden Fachkräftemangel in diesen Disziplinen und den neuen Technologien Rechnung getragen.

Das im Folgenden vorgestellte Konzept wendet sich an Mädchen und Jungen, die ein besonderes Interesse an biologischen, physikalischen und chemischen Fragestellungen haben, die gerne experimentieren und sich mit Mathematik und Informatik beschäftigen wollen.

Die Einstiegsphase:
In der Jahrgangstufe 6 nehmen die Schüler dieser Klasse an einem verbindlichen Vorkurs teil, der exemplarisch Fragen und Arbeitsweisen aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen Fächer vorstellt. Dabei werden besonders auch fachübergreifende Themen und Fragestellungen behandelt, die im regulären Unterricht zu kurz kommen, die aber für das Verständnis von Umwelt, Natur und Technik im weitesten Sinne wichtig und interessant sind.
Hier soll die Freude am naturwissenschaftlichen Experiment geweckt werden.

Der Profilunterricht:
Die für Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 angestrebte Schwerpunktbildung mit angemessener Vertiefung und zunehmend fachwissenschaftlicher Behandlung wird durch eine besondere Ausstattung der Klasse mit insgesamt 11 Zusatzstunden erreicht. Diese kommen der Mathematik, den Naturwissenschaften und der Informatik zugute.

Die Verteilung der Zusatzstunden in der Übersicht:

 

5

6

7

8

9

10

Summe

Bio

2

1

1

1

2

1

8

+2

 

 

+

+

 

 

 

Chemie

1

1

1

1

1

2

7

+2

 

 

 

+

+

 

 

Physik

1

1

1

2

1

2

8

+2

 

 

+

 

+

 

 

Mathe

4

4

4

3

3

3

22

+2

 

 

 

+

+

 

 

Informatik

 

 

 

 

 

 

0

+3

 

 

 

+

+

+

 

Vorkurs +1/2

 

½ +

 

 

 

 

 

 (Stundenverteilung gem. Stundentafel G9)

Diese Klasse bereitet zugleich in besonderem Maße auf eine mögliche Schwerpunktsetzung in den angesprochenen Fächern in der Oberstufe ("Qualifikationsphase") vor.

Die Rahmenbedingungen:
Als zweite Fremdsprache können Französisch, Latein oder Spanisch gewählt werden.
Das gewählte Konzept gestattet es, dass Schüler während der 6. Klasse das Profil kennen lernen. Eine Umorientierung ist am Ende dieser Jahrgangsstufe möglich. Ein Profilwechsel ist auch zu einem späteren Zeitpunkt denkbar, falls sich die gewählte Schwerpunktbildung als unvorteilhaft herausstellen sollte.

Das THG ist in den naturwissenschaftlichen Fächern und der Informatik gut ausgestattet. Für die Bearbeitung spezieller Fragestellungen stehen außerdem kompetente Partner, wie das Institut für Bodenwissenschaft, das DLR oder das XLAB zur Verfügung.