Mittwoch, 6. September 2017

8MN auf MINT-Exkursion zum Gipfel des Monte Kali

FOTOS: STE

Bei strahlendem Sonnenschein konnte die 8MN am Montag den Blick vom Monte Kali in das Werratal bei Heringen genießen. Dieser Berg ist einer der ungewöhnlichsten in Deutschland. Er verdankt seine Entstehung dem Kalibergbau, der die Region seit über 100 Jahren prägt.

Bei der Führung auf den Gipfel erfuhr die Klasse, dass auf den Berg die Bestandteile des unter Tage geförderten Rohsalzes gebracht werden, die mit abgebaut werden müssen, um über Tage die begehrten Kalidüngemittel herstellen zu können. So sind seit 1976 über 200 Millionen Tonnen Salz aufgeschüttet worden. Solange der Betrieb im Kaliwerk läuft, wächst der „Monte Kali“ stündlich um 800 Tonnen bzw. Tag für Tag um etwa 20.000 Tonnen an.

Im Anschluss haben sich die Schülerinnen und Schüler das Filterungsverfahren des naheliegenden Naturfreibades vorstellen lassen. Dies wird auch im Weender Freibad zum Einsatz kommen. Das Highlight der Exkursion wurde Dank der freundlichen Einladung von Herrn Rehfus möglich: das ausgiebige Austesten des Naturfreibadwassers bei sommerlichen Temperaturen.

STE